Klare Sache!

Klare Sache!

Rechtssprechung
Mittwoch, Mai 4, 2016

Mehr als 6.500 Mal kracht es täglich auf den deutschen Straßen[1]. Nicht immer können in der Folge bei Unfällen die Schuldfrage und Leistungspflicht der Versicherungen eindeutig geklärt werden. Objektive Informationen zu Unfallursache und -hergang sind hier entscheidend, aber häufig Mangelware. So kann es schnell zu Streitigkeiten, im schlimmsten Fall sogar zu falschen Anschuldigungen kommen. Langwierige und unangenehme Gerichtsverfahren oder zu gering ausgezahlte Schadenersatzansprüche treiben die Fuhrparkkosten oftmals unnötig in die Höhe. Abhilfe kann ein elektronischer Unfalldatenspeicher (UDS) schaffen, der fest im Fahrzeug, beispielsweise unter der Rückbank, verbaut ist.

Er zeichnet – ähnlich wie ein Flugschreiber – alle relevanten Fahr- und Fahrzeugdaten während der Fahrt auf und liefert so ein zweifelsfreies Bild vom Fahrverhalten des Unfallwagens. Die wartungsfreien Geräte sind durch ein stabiles Gehäuse geschützt und können selbst schwere Unfälle überstehen.

Kommt es zu einem Unfall, liefert der UDS objektive Informationen zu Fahr- und Unfalldaten, die auf den Unfallhergang schließen lassen. Ein autorisierter Sachverständiger wertet die Daten aus und erstellt ein Gutachten, das vor Gericht zugelassen ist. Eine zum UDS gehörende Software kann den Unfall detailreich rekonstruieren und in einer Grafik darstellen. Die Unfallursache kann so meist eindeutig ermittelt werden. Bleibt die Fahrt unfallfrei, löscht das Gerät die gespeicherten Daten nach 45 Sekunden automatisch.

Für Flottenverantwortliche bietet der Unfalldatenspeicher vielfältige Vorteile und wird immer häufiger Bestandteil des Risikomanagements: In erster Linie werden strittige Situationen nachvollziehbar und können schnell und zweifelsfrei geklärt werden. Die aufgezeichneten Daten ermöglichen zudem Rechtssicherheit bei Schuld- und Versicherungsfragen. Schadenersatzansprüche können oft gesenkt werden. Auch Fahrzeugwert und Versicherungsprämien bleiben stabiler. Darüber hinaus kann ein UDS im Idealfall bei den Mitarbeitern eines Unternehmens sogar für einen sorgsameren Fahrstil sorgen.

Insgesamt ist der Einbau eines UDS empfehlenswert. Denn Flotten, deren Fahrzeuge damit ausgestattet sind, können nachweislich kostengünstiger betrieben werden. Auch sind die Kosten eines UDS überschaubar und lohnen sich bereits nach dem ersten Einsatz.

Sie möchten mehr über Unfalldatenspeicher wissen und wie Sie die Kosten Ihres Fuhrparks senken können? Dann wenden Sie sich an Ihren Account Manager oder schreiben Sie uns an kontakt@arval.de.

 

[1] Quelle: Statistisches Bundesamt, Straßenverkehrsunfälle 2014: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVer... (30.03.2016)

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