September 09 - Automuseum
Im dritten Teil unserer Serie stellen wir Ihnen wieder zwei besondere Automuseen vor. In Stuttgart kommen Fans der Marke, die momentan in aller Munde ist, auf ihre Kosten. Dort wurde dieses Jahr das neue Porschemuseum eröffnet. Der spektakuläre Bau scheint wie eine riesige, weiße Box in der Luft zu schweben. Er wird nur von drei V-förmigen Säulen gestützt. Die Ausstellung beginnt mit dem Typ 64 aus dem Jahr 1939, dem Urahn aller Porsche-Fahrzeuge. Anhand von 80 Sportwagen und 200 Kleinexponaten wird auf einer Fläche von 5.600 Quadratmetern die bewegende Geschichte des Unternehmens gezeigt. Mehrmals im Monat werden die Objekte neu arrangiert, da die meisten der Fahrzeuge regelmäßig für historische Rennen und Ausfahrten benutzt werden. Im Porsche-Archiv stehen über drei Millionen Bilder, 1.500 Stunden Filmmaterial sowie eine Bibliothek mit mehr als 3.000 Automobilbüchern zu Verfügung. Im Werk gleich neben dem Museum können die Besucher erleben, wie ein aktuelles Porsche-Modell entsteht.
http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/porschemuseum/
In Hamburg gibt es seit einem Jahr das kleine Automuseum Prototyp. Rund 40 klassische, sehr seltene Sportwagen und automobile Raritäten sind dort zu sehen. Mit dem Untertitel „Personen. Kraft. Wagen.“ will die Sammlung den Besuchern jedoch nicht nur besondere Fahrzeuge, sondern auch jene Personen nahebringen, die den Rennsport nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland wieder zum Leben erweckt haben. Berühmte Namen des Rennsports und die damit verbundenen Höhepunkte und tragischen Momente stehen im Mittelpunkt. Die Sammlung wird durch zahlreiche bisher unveröffentlichte historische Dokumente, Fotografien, Modelle und Originalzeichnungen ergänzt. Im museumseigenen Windkanal können die Besucher anhand verschiedener Holzmodelle außerdem simulieren, was es heißt, wenn der Fahrtwind auf ein Auto trifft.


