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November 09 - Tipps für die kalte Jahreszeit

Sicher fahren: Tipps für die kalte Jahreszeit
Schnee, Schneeregen, Nebel, Glatteis – im Winter steigt das Risiko beim Autofahren. Wer jetzt die Reifen noch nicht gewechselt hat, sollte dies schleunigst nachholen (siehe auch unsere September-Ausgabe). Auch sonst sollte das Auto wintertauglich gemacht werden. Die Flottenpost hat für Sie die wichtigsten Tipps zum sicheren Fahren in der kalten Jahreszeit zusammengetragen:

  • Wasser: Wenn es draußen kälter wird, sollten die Kühlerflüssigkeit und die Scheibenreinigungsanlage rechtzeitig auf Frostschutz überprüft werden. Ein Schutz bis -25 Grad ist empfehlenswert. Frostschutzmittel verbessert zudem auch die Reinigungswirkung des Wassers, damit sich die Scheibenwischer nicht so schnell abnutzen.
  • Licht: Die kürzeren Tage und das raue Wetter verschlechtern die Sicht beim Autofahren. Um andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig zu sehen und von ihnen gesehen zu werden, empfiehlt es sich, die Scheinwerfer und andere Beleuchtung am Wagen zu reinigen und für optimale Sicht die Scheiben von innen vom Sommerschmutz zu befreien - dies mindert auch die Beschlagneigung.
  • Schnee und Eis: Wenn das Auto am Morgen eingeschneit ist, müssen alle Scheiben – inklusive Außenspiegel, Lichter und Nummernschilder –  frei gekratzt und von Schnee befreit werden. Auch Schnee auf dem Dach muss entfernt werden. Lästiges Zufrieren lässt sich vermeiden, wenn Dichtungen und Gummileisten an Türen und Scheiben mit Glyzerin, Vaseline, Melkfett o. Ä. eingerieben werden. Falls die Tür doch einmal zugefroren ist: Nicht mit Gewalt ziehen, Griffe und Gummis können kaputtgehen. Besser: Die Tür am Gummi entlang festdrücken, damit das Eis zerbricht.
  • Allgemeine Ausrüstung: Im Winter sollte jeder Autofahrer für alle Fälle einen Eiskratzer, eine funktionierende Taschenlampe, Handschuhe, eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe und ausreichend Flüssigkeit und Proviant für längere Fahrten im Fahrzeug mit dabei haben. 

Wer seine Fahrkünste verbessern will, kann an einem Sicherheitsfahrtraining teilnehmen. Zahlreiche Berufsgenossenschaften übernehmen einen erheblichen Teil der Kursgebühren. Anbieter sind etwa Automobilclubs oder auch die Hersteller. Oft gibt es sogar spezielle Winter-Kurse – Rutschen, Drehen und Driften wollen schließlich gelernt sein. Bei so einem Training geht es darum, bei praktischen Übungen ein Gefühl für das Auto und die rauen Witterungsverhältnisse zu bekommen. So kann man im Ernstfall richtig und sicher reagieren und Unfälle vermeiden. Oft werden solche Sicherheitstrainings mit Eco-Fahrtrainings verbunden. Dabei lernen Autofahrer zusätzlich, wie sie zusätzlich zum Sicherheitsaspekt einen geringeren Spritverbrauch und weniger Stress erreichen.