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März 2010 – Reformpläne zur internationalen Leasing-Bilanzierung
Laut einer aktuellen Pressemitteilung von Leaseurope erschweren die neuen IAS Reformpläne die Leasingfinanzierung börsennotierter Unternehmen
Nach dem “Lease Accounting Project” des International Accounting Standards Board (IASB) und des amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) sollen die Bilanzierungsrichtlinien sowohl für Leasing-Nehmer als auch für Leasing-Geber grundlegend reformiert werden. Demnach sollen beide im Leasing-Prozess involvierten Parteien zukünftig ihre Leasingverträge in ihrer Bilanz nach extrem komplexen Methoden buchen. Leaseurope erwartet erhebliche Negativauswirkungen vor allem auf börsennotierte Unternehmen und deren Töchter.
Auswirkungen auf die Leasing-Nehmer:
Die geplanten Neuregelungen bedeuten eine erhebliche Zunahme des Rechnungslegungsaufwandes. Dient der Bilanzierungsstandard in erster Linie dazu, die Vergleichbarkeit kapitalmarktorientierter Unternehmen zu erleichtern und den internationalen Schutz der Anleger zu verbessern, bedeutet der Reformplan zunehmende Bilanzgrössen und erheblichen Verwaltungsmehraufwand. Während die quantitative Auswirkung für Fahrzeugflotten sich in Grenzen hält, werden im Immobilien- und Industrieanlagenbereich große Mengen von nicht bilanzierten Leasinganlagen wieder im Anlagevermögen der Leasingnehmer erscheinen.
Auswirkungen auf die Leasing-Geber:
Sicherlich macht es Sinn, die Rechnungslegung von Leasing-Nehmer und Leasing-Geber zu vereinheitlichen, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, aber generell werden die Bilanzen aller Leasing-Geber - damit auch ihr Eigenmittelbedarf - drastisch erschwert.
Arval hat sich seit mehreren Jahren an die konstruktive Kritik dieses Projektes beteiligt und wird wie immer die Interessen seiner Kunden verteidigen.


