März 2010 – Die TOP-3 der fiesesten Blitzer
Gute Tarnung ist alles – besonders bei der Jagd auf Temposünder sind Ordnungshüter sehr einfallsreich, wenn es um die kreative Tarnung von Radarfallen geht. Aber auch technisch wird immer weiter aufgerüstet. Wir stellen Ihnen drei besonders trickreiche Blitzer vor, die Ihnen im Straßenverkehr wahrscheinlich nicht so schnell auffallen…
Platz 3: Die Mülltonne
"Geld stinkt nicht", dachten sich offenbar die Erfinder dieser Radarfalle. Besonders in Tempo-30 Zonen und an Gefahrenstellen kommt der "blitzende Abfalleimer" schon seit ein paar Jahren zum Einsatz. Der Blitzcontainer besticht weniger durch ein schönes optisches Äußeres, dafür ist er dank Rädern und Kippmechanik sehr flexibel positionierbar. Auch Regen und Verschmutzung können der Radar-Tonne wenig anhaben – ein wenig Dreck mag sogar im Sinne des Erfinders zur noch besseren Tarnung beitragen.
Platz 2: Das Ding aus der Zukunft
Wirkt wie eine am Straßenrand vergessene Requisite aus einem Science-Fiction Film, ist aber eine ultramoderne Radarfalle: Immer mehr deutsche Städte rüsten sich mit Hightech-Säulen zur Verkehrsüberwachung aus, die mehr können als nur Fotos schießen: Mit unsichtbaren Infrarot-Laserstrahlen wiederholen diese Blitzer der neusten Generation den Messvorgang 100 Mal pro Sekunde und überwachen mehrere Fahrspuren und Fahrtrichtungen gleichzeitig. Die schlanken Säulen werden Ihnen auch nicht durch den obligatorischen Blitz auffallen – dank Lasertechnologie ist der nicht mehr notwendig. Schöne neue (Radar-)Welt…
Platz 1: Das Vogelhäuschen
Warum gleich einen "Starenkasten" aufstellen, wenn auch ein "Meisenhäuschen" genügt? Dies dachte sich offenbar die Esslinger Stadtverwaltung: In der Stadt am Neckar wurde angeblich ein Meisenhäuschen gesichtet, das als Tarnung für das Blitzgerät herhalten musste – diese ganz besondere "Beleuchtung" schreckt sicher nicht nur Raser, sondern auch brutwillige Meisen erfolgreich ab…


