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Mai 09 - Automuseen

Stuttgarter Legenden und seltene Sportwagen in Hamburg

Autofans kommen in Deutschland voll auf ihre Kosten: In zahlreichen Museen und Sammlungen werden die verschiedensten Hersteller, Modelle und Epochen in ihrer Entwicklung beleuchtet. Wer ohnehin viel unterwegs ist, macht gern einen Abstecher  dorthin – aber viele Museen sind auch einen geplanten Besuch wert. In dieser und den folgenden Ausgaben der Flottenpost stellen wir Ihnen einige Highlights und Geheimtipps vor.

Den Anfang macht das von einem niederländischen Architektenduo sehr raffiniert gestaltete Mercedes-Museum in Stuttgart. In der 2006 eröffneten „Mercedes-Benz Welt“ hat das Museum seinen Neubau gefunden, der riesige, stützenlose Räume, zweifach gekrümmte tragende Bauteile und 1.800 dreieckige Scheiben vorzuweisen hat. Auf 17.000 qm Ausstellungsfläche gehen die Besucher auf Zeitreise durch die 120-jährige Mercedes-Geschichte – gegliedert in Themen und Epochen. Zu bestaunen sind bei den 1.450 Exponaten unter anderem ein „Papamobil“, Silberpfeile und die Dienstwagen von Wilhelm II. und Konrad Adenauer. Eine Sonderschau befasst sich mit dem Arbeitsalltag der Daimler-Entwickler und -Ingenieure und gibt Ausblicke in die Zukunft des Automobils. Anfahrt und Öffnungszeiten:

http://www.museum-mercedes-benz.com

Ein echtes Kleinod unter den Automuseen hat vergangenes Jahr in der Hamburger Hafencity eröffnet: Im „Prototyp“ zeigen zwei Sammler seltene Sportwagen und Einzelstücke in einem sanierten Speicherhaus. In weiß gehalten und lediglich umrahmt von großen Abbildungen von Rennfahrerlegenden stehen 50 Autos im Mittelpunkt – darunter ein „Fetzenflieger“: Ein Porsche, den Otto Mathé nach einem schweren Motorradunfall so umbaute, dass er mit seinem verbliebenen linken Arm noch Rennen fahren konnte. Auch dabei: Ein Porsche 904 GTS von 1964, der erste mit Kunststoffkarosserie, und ein seltener VW Transporter von 1966. Mehr unter

http://www.prototyp-hamburg.de