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Juli 09 - Automuseen - Unsere Serie für Sie

Rennwagen in Sinsheim und Autolegenden in Amerang

Autofans können eine regelrechte Museumstour durch Deutschland machen. Jeder namhafte deutsche Markenhersteller hat mittlerweile ein fast ebenso bekanntes Museum. Die neue BMW Welt in München, das Audi Museum in Ingolstadt oder auch das Mercedes-Museum in Stuttgart, das wir Ihnen in der vergangenen Flottenpost vorgestellt haben.

Dieses Mal geht unsere kulturelle Autoreise zunächst in das Auto & Technik Museum in Sinsheim, zwischen Mannheim und Heilbronn gelegen.

Auf 30.000 Quadratmetern Hallenfläche werden mehr als 3.000 Ausstellungsstücke gezeigt. Darunter befinden sich nicht nur 300 Oldtimer, 40 Sportwagen und 200 Motorräder, sondern auch die größte permanente Formel 1 – Sammlung Europas sowie eine begehbare Concorde der Air France. Aktuell findet die Sonderausstellung „100 Jahre Maybach Motorenbau“ statt. Darin werden zehn historische Maybach Fahrzeuge präsentiert - darunter drei Zwölfzylinder Modelle, zwei „Zeppelin DS 7“ von 1930 und ein „Zeppelin DS 8“ von 1938. Oldtimer-Fans können die Sonderausstellung noch bis zum 31.12.2009 besichtigen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.technik-museum.de.

Weiter geht es in Richtung Süden zu einem absoluten Geheimtipp: Dem Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang. Wer selbst stolzer Besitzer eines Oldtimers oder eines anderen schönen Gefährts ist, kann den Besuch im Museum gleich mit einer Fahrt durch das schöne Oberbayern verbinden. Im Chiemgau angekommen, erwarten die Besucher mehr als 220 deutsche Autolegenden aller Marken auf über 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.  Hier finden sie alles, vom ersten Benz Motorwagen, über die beeindruckenden Gefährte der 20er und 30er Jahre und die Kleinwagen der 50er Jahre, bis hin zum pfeilschnellen Boliden unserer Zeit. Der Unternehmer Ernst Freiberger eröffnete das Museum 1990 in seiner Heimatgemeinde. Die meisten Exponate stammen von Freiberger persönlich. Dieser war 1987 Ehrenbürger von Amerang geworden und beschloss sich für diese Ehrung mit einem Automobilmuseum zu revanchieren. In nur zwei Jahren kaufte er, zusammen mit dem heutigen Museumsleiter Jakob Maier, 150 Oldtimer und ließ sie restaurieren. Weitere Informationen zum Museum und zur beeindruckenden Biografie von Ernst Freiberger finden Sie unter www.efa-automuseum.de.